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Themenfokus Krankenhauszukunftsgesetz: IT-Vernetzung dank externer Expertise

87% aller deutschen Kliniken und Krankenhäuser haben bereits eine Digitalisierungsstrategie ausgearbeitet – zu diesem Ergebnis kam eine breit angelegte Studie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) zusammen mit dem Branchencenter Gesundheitswirtschaft der BDO AG. Nebst eines generellen Überblicks sollte dabei vor allem herausgearbeitet werden, welche Painpoints bestehen und wie diese die Digitalisierungsbestrebungen verzögern.
Dabei wird schnell klar, dass neben dem finanziellen Aspekt vor allem auch personelle Engpässe für Widerstand sorgen: 66% aller Befragten gaben an, dass ein Personalmangel innerhalb der IT besteht; ein Umstand, der nicht zuletzt (um wiederum auf die finanziellen Aspekte zurückzukommen) auch in den gesteigerten Lohnniveaus innerhalb anderer Branchen begründet liegt.

Doch das verabschiedete Krankenhauszukunftsgesetz verändert die Spielregeln nun dahingehend, dass sich aufgrund der Unterstützung durch Bund und Länder neue Möglichkeiten eröffnen, sich externe Expertise zu sichern, die die fehlenden internen Personalressourcen auszugleichen weiß.
Durch einen externen Projektpartner kann branchenübergreifendes Know-how akkumuliert werden, welches u.a. dafür sorgt, dass die Interoperabilität schon bestehender IT-Systeme mit geplanten neuen Implementierungen gewährleistet bleibt. Weiterhin werden die ohnehin knappen personellen Ressourcen trotz digitalem Ausbau geschont, da die Generierung von Content (beispielsweise für ein Onlineportal) zuvor projektiert wird und in Folge nahezu in Gänze aus externer Quelle und individuell an den Kunden angepasst zur Verfügung gestellt wird.

Eine ganzheitliche Betrachtungs- und Herangehensweise, garantiert durch erfahrene und branchenübergreifend agierende Experten – dies ist die Grundvoraussetzung für eine effizient arbeitende und klar strukturiert ausgerichtete Krankenhaus-IT. Eine Investition in die Zukunft und eine Vernetzung, die gleichermaßen Patienten, Mitarbeitern und Klinikträgern zugutekommt.

Quelle: www.dki.de/2019-09StudieBDOundDKI/DasDigitaleKrankenhaus