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Fördermaßnahmen und Organisation zusammenführen: BVITG fordert ganzheitliche Digitalisierungsstrategie für Gesundheitswesen

13 Punkte umfasst das aktuelle Paper des Bundesverband Gesundheits-IT – 13 Forderungen und Positionen, die sich mit Blick auf die diesjährige Bundestagswahl an die kommende Legislaturperiode und deren Akteure richten. Es sind Ideen für eine ganzheitliche Digitalisierung des Gesundheitswesens, um bisher fragmentarisches endlich umfassend zusammenzuführen.
“Unklare  Perspektiven,  geringe  Planungssicherheit  und  inkonsistente bzw. uneinheitliche politische Rahmenbedingungen schaffen ein Klima der wirtschaftlichen Vorsicht”, so das Fazit des BVITG zu der bisherigen Entwicklung der letzten Jahre. Doch nicht nur: Auch die aktuellen Förderperspektiven durch das KHZG werden vom Bundesverband mit einer gewissen Skepsis gesehen: Die Förderung sei von vornherein zeitlich begrenzt, die Folgekosten von neu implementierten Systemen und Lösungen seitens der einzelnen Kliniken werde so jedoch nicht berücksichtigt. Krankenhäuser bräuchten aber vielmehr “eine langfristige und verlässliche Perspektive über die KHZG-Förderperiode hinaus”, ansonsten drohe die Gefahr, “dass viele Häuser aufgrund der Unsicherheit […] auf eine Beantragung von Fördermitteln verzichten. Damit wäre die Intention des Gesetzes ad absurdum geführt.”

Mehrwerte aufzeigen, Akzeptanz schaffen

Was sollte also abseits einer dauerhaften monetären Unterstützung auf strategischer Ebene unternommen werden, damit das deutsche Gesundheitswesen zukunftssicher gestaltet werden kann?
Der Bundesverband argumentiert, dass die Grundbedingung für ein Gelingen der digitalen Wende schlicht in der Kommunikation deren inhärenten Mehrwerte und Vorteile liegt. Zumeist wird vor allem von Kliniken und deren (mangelnden) Investitionswille gesprochen, doch die potenziellen Nutzer – nämlich die zukünftigen Patienten – finden kaum Erwähnung. Indem man diese stärker in die Diskussion einbindet und über die Vorteile einer flächendeckenden Digitalisierung informiert, würde man Vorbehalte und Zweifel abbauen und damit wiederum die Investitionsbereitschaft der Kliniken und kommunalen Träger erhöhen, da diese allein schon aus wirtschaftlichen Gründen auf die Akzeptanz ihrer Patienten hinsichtlich neuer Systeme und Lösungen angewiesen sind.
Weiterhin muss der Aspekt der Datensicherheit und -übertragungstechnik eine größere öffentliche Rolle spielen, damit Patienten Vertrauen fassen können: “Dazu  gehört  die  flächendeckende  Information  darüber,  wie  und  zu  welchem  Zweck  Gesundheitsdaten  verwendet  werden  und  wie  deren  Sicherheit  und  Integrität  sichergestellt  wird”, so der Bundesverband.

Stärken der Digitalisierung nutzen

Es geht also um viel mehr, als nur um bloße Förderung – ob nun zeitlich begrenzt und einmalig oder dauerhaft. Es geht vielmehr darum, Bedürfnisse zu schaffen und Mehrwerte öffentlichkeitswirksam zu platzieren. Bundesämter haben in der Regel einen eklatanten Aufholbedarf, wenn es um Marketingkampagnen und deren Wirksamkeit geht und ebendies ist der Hauptgrund dafür, dass große Teile der bereitgestellten Fördergelder bei vergleichbaren Förderkampagnen zumeist ungenutzt verfielen: Auf das Stellen von Anträgen wurde verzichtet, weil die langfristige wirtschaftliche Rentabilität nach Förderende fragwürdig erschien – da potenzielle Nutzer und Kunden im Vorfeld nicht ausreichend über deren Existenz unterrichtet wurden.
Es wird Zeit, dass eine der größten Stärken der Digitalisierung überhaupt intensiver zu ihrem eigenen Wohle innerhalb anderer Branchen eingesetzt wird: die Platzierung von Inhalten im öffentlichen Raum durch eine flächendeckende und langfristig angelegte Medienpräsenz.

Quellen:

www.aerzteblatt.de/nachrichten/IT-Verband-fordert-umfassende-Strategie-fuer-die-Digitalisierung-des-Gesundheitswesens

www.bvitg.de/2021-06-08_bvitg_PP_13-Punkte.pdf